Pankows Bürgermeister zu Gast in Buch

Der Bucher Bürgerverein und die Redaktion „Bucher Bote“ laden Sie herzlich ein zum Bucher Bürgerforum am Dienstag, den 21. Februar um 18:00 Uhr in der „Festen Scheune“ auf dem Stadtgut Buch.

Zu Gast ist der neue Pankower Bürgermeister, Bören Senn. Er informiert Sie über die weitere Entwicklung unseres Ortsteiles Buch.

Der Bürgermeister will darüber informieren, wie sich Buch in den nächsten Jahren zu einem „Vorzeige-Ortsteil“ von Berlin entwickeln soll. Sie werden vielleicht schmunzeln, aber lesen Sie selbst:

„Buch soll ein international wettbewerbsfähiger Zukunftsort für die Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie bleiben. Deshalb wollen wir dort mit Landeshilfe ein Zentrum für Gründerinnen und Gründer bauen“, so die Wirtschaftssenatorin Ramona Popp. Der Gesundheitsstandort werde außerdem durch den Bau von Wohnungen und eine bessere Anbindung eine höhere Attraktivität erhalten. (07.02.2017)

(Quelle: PM Senat für Wirtschaft)

„Durch eine anstehende Projektentwicklung im Kreuzungsbereich Walter-Friedrich-Strasse/Wiltbergstrasse ist eine weitere Stärkung des Zentrums Buch zu erwarten. Zudem erscheint eine quantitative Weiterentwicklung des heute schon Merkmale eines STZ aufweisenden Zentrums Buch vor dem Hintergrund der prognostizierten Einwohnerentwicklung bzw. nach dem Wohnbaukonzept des Bezirkes Pankow ausgewiesenen 700 Wohneinheiten …mittelfristig sinnvoll und geboten.

(Quelle: Zentrenkonzept)

2030 ist Buch

Buch ist 2030 ein Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung eines Wirtschafts-, Forschungs- und Wohnstandortes von überregionaler Bedeutung und prägt den Berliner Norden als Standort für Wohnen und Arbeiten. Die Umnutzung der einst als Klinik genutzten Flächen nördlich der Wiltbergstraße bietet in alten und neuen Gebäuden Raum für Wohnen, Kultur, Bildung und Begegnung. Davon profitiert der gesamte Stadtteil. Es ist ein Stadtteil mit eigener und erlebbarer Identität und ein gefragter, attraktiver Wohnort.

Quelle: Transformationsräume)

„Für den Prognoseraum Buch (PGR 0301), in welchem das Stadtumbaugebiet liegt, wird bis 2025 ein deutlicher Zuwachs an Einwohnern von insgesamt +41,8 % (2011: 12.864 EW, 2025: 18.240 EW) prognostiziert.“ (Quelle: ISEK Buch)

Bei diesen Zielen wird es darum gehen, welche Aufgaben in Buch angefangen werden zu lösen. Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen wird auch in den kommenden Jahren für Buch eine große Herausforderung sein. Die weitere Entwicklung der Brunnengalerie steht noch aus. Hier soll an der Wiltbergstrasse das Bucher Bildungs- und Integrationszentrum entstehen. Die Umgestaltung der Wiltbergstrasse in den nächsten Jahren wird von den Bucher Einwohnerinnen und Einwohnern noch viel abverlangen. Das Parkplatzproblem für PKW und Fahrräder rund um den S-Bhf. Buch ist noch nicht gelöst. Gleichzeitig mit den Arbeiten an der Wiltbergstrasse finden verschiedene Arbeiten zur Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur im Berliner Nordosten statt. Die Deutsche Bahn beginnt zur Zeit mit umfangreichen Baumassnahmen zwischen S-Bhf. Bankenburg – Karower Kreuz – Bernau, was auch eine ca. 6wöchige Unterbringung der S2 zwischen Blankenburg und Karow Ende Oktober/Anfang November 2017 mit sich bringt. Arbeiten der DB,

Die A 114 wird erneuert, Erneuerung A 114; die B 2 wird in der Ortsdurchfahrt Malchow gebaut. Arbeiten B 2

Unser Schlosspark Buch ist jetzt Naturschutzgebiet, welche Folgen hat das für die Nutzung des Schlossparks? Der Campus Berlin-Buch stößt bei seiner weiteren Entwicklung an seine räumliche Grenzen.

Sie kennen sicherlich noch viel mehr Fragen, auf die Sie eine Antwort haben möchten.

Deshalb laden wir Sie ein zum Bucher Bürgerforum, damit auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Buch; aber auch die, die hier arbeiten, forschen und heilen, wissen, wie es mit unserem Ortsteil in den nächsten Jahren vorangehen wird.

 

Gründerzentrum für Berlin-Buch geplant

Berlin will sich am Campus Berlin-Buch beteiligen

Das Land Berlin will Gesellschafter der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch werden. Der Senat befasste sich am Dienstag, 7. Februar 2017, mit einer entsprechenden Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop. Die Senatsverwaltung für Finanzen sowie die weiteren fachlich zuständigen Senatsverwaltungen werden nun prüfen, wie sich das Land Berlin unmittelbar an der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch als Gesellschafter beteiligen kann.

„Berlin wird sich als Gesellschafter der GmbH unmittelbar an der künftigen Strategie- und Standortentwicklung von Buch beteiligen“, sagte Ramona Pop. „Buch soll ein international wettbewerbsfähiger Zukunftsort für die Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie bleiben. Deshalb wollen wir dort mit Landeshilfe ein Zentrum für Gründerinnen und Gründer bauen.“ Der Gesundheitsstandort werde außerdem durch den Bau von Wohnungen und eine bessere Anbindung eine höhere Attraktivität erhalten.

Bislang ist Berlin nicht an der Gesellschaft beteiligt und hat damit auch keine Befugnisse in der Gesellschafterversammlung. Der Einfluss des Landes beschränkt sich derzeit auf die Rechte der von ihm entsandten Mitglieder des Aufsichtsrates. Operative Entscheidungen fallen aber in der Gesellschafterversammlung.

  • Die Beteiligung an der BBB Management GmbH ist Teil des 100-Tage-Programms des Berliner Senats.

(Quelle: Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft)

DB informiert über Bauarbeiten Karower Kreuz

DB informiert am Mittwoch, den 15. Februar 2017 in der Zeit von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr in der “Festen Scheune” über die Baumaßnahmen Karower Kreuz

Berlin-Gesundbrunnen – Berlin-Karow – Bernau

Zum Bauprojekt „Berlin-Gesundbrunnen – Berlin-Karow – Bernau“ gibt es neue Informationen. Am 9. Februar 2017 fiel der Startschuss für die Hauptbauarbeiten der zweiten Baustufe für den Ausbau der Fernbahnstrecke Berlin Nordkreuz – Berlin-Karow.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 15. Februar 2017 möchten wir Ihnen unsere Bauarbeiten erläutern. Kommen Sie mit Vertretern der Deutschen Bahn ins Gespräch und informieren Sie sich über das Bauprojekt, den Ablauf und die zu erwartenden Beeinträchtigungen.

Wir freuen uns auf Sie!

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S-Bahnhof Blankenburg Brücke nach Abschluss der Bauarbeiten

Visualisierung: Die Eisenbahnüberführung „Pankgrafenstraße/Bahnhofstraße“ in Berlin-Karow nach Abschluss der Arbeiten (Quelle: DB Netz AG)

Entlang der „Stettiner Bahn“ stehen in den nächsten Jahren verschiedene Bauvorhaben auf dem Plan, die in zwei Projekte gegliedert sind: Im Rahmen des Projekts „Berlin Nordkreuz – Berlin-Karow“ wird die Fernbahntrasse zwischen dem Berliner Nordkreuz (Nähe Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen) und dem Bahnhof Berlin-Karow zweigleisig ausgebaut. Das Projekt „Berlin-Karow – Bernau“ umfasst die Errichtung eines Elektronischen Stellwerks (ESTW) für die S-Bahn (bereits in Betrieb), die Oberbauerneuerung der S-Bahngleise sowie darüber hinaus den Neubau von 13 Eisenbahnüberführungen zwischen Berlin-Buch und Bernau (bei Berlin).

Bundesfreiwilligendienst auf dem Panke-Platz

Gesucht wird eine Person für einen Bundesfreiwilligendienst auf dem Panke-Platz!

Panke-PlatzWir suchen eine Projektassitenz. Bist du interessiert an der Arbeit mit geflüchteten sowie nicht-geflüchteten Kindern und Jugendlichen? Hast du Spaß an der Koordination mit vielen unterscheidlichen Akteuren aus verschiedenen Ämtern und der Zivilgesellschaft? Möchtest du das vielfältige Miteinander in der Bucher Nachbarschaft mitgestalten?

“Unter dem Namen “Bucher Panke-Platz” soll das Gelände als Bewegungs- und Begegnungsort für die Bucher Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen und das nachbarschaftliche Miteinander in Buch – gerade auch mit den Geflüchteten aus dem AWO Refugium – fördern. So wird der Platz nicht nur Möglichkeiten der sportlichen Betätigung wie Beachvolleyball, Basketball und Boule bieten, sondern durch seine einladende Gestaltung auch zur Begegnung zwischen Nachbarn und zu gemeinschaftlichen
Aktivitäten animieren.” erklärte die ehemalige für Sport zuständige
Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz im Sommer 2016

Dann melde dich bei uns!

K. Muehle, KARUNA e.V.

oder Telefon: 01590 4523057

Panke-Platz

Projekte in Buch

Neu im Netz: Bildungsverbund Buch

Logo Bildungsverbund

Ab sofort finden Sie den Bildungsverbund Berlin-Buch im Netz unter der Internet-Adresse

Bildungsverbund Buch

Wir hoffen, diese Seite kann einen Beitrag zur Bündelung von Informationen in Berlin-Buch leisten und wird von Ihnen in
Zukunft rege genutzt werden.

Da die Seite erst im Entstehen ist, gibt es dort noch vielfältige Möglichkeiten, diese Seite zum Leben zu erwecken.

Der Bildungsverbund Berlin-Buch. Ein Netzwerk zu akteursübergreifenden Bildungsthemen im Stadtteil Berlin-Buch.

Die Ziele des Bildungsverbundes liegen darin, alle Bildungsinteressierten in Berlin-Buch zur Kooperationen und gegenseitigen Unterstützung anzuregen und ein stabiles Netzwerk aufzubauen. Wo es inhaltlich sinnvoll erscheint, werden auch die an Buch angrenzenden Regionen einbezogen werden.

Die Kindertagesstätte und die Schule sind für Kinder und Eltern wohl die bekanntesten und wichtigsten Lernorte neben der Familie. Deshalb werden diese auch im Fokus der Arbeit des Bildungsverbundes stehen.

Ansprechpartner:

Karsten Mühle

Koordinator für den Bildungsverbund Berlin-Buch
Wiltbergstraße 50, Haus 25

E-Mail: K. Mühle/E-Mail

 

Achtung! Schienenersatzverkehr S 2

Wieder Schienenersatzverkehr auf der S2

Vom Donnerstag, dem 02.02., ca. 22:15 Uhr durchgehend bis 03.02, ca. 22:15 Uhr Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Blankenburg und Buch.

Grund sind Vorbereitungsarbeiten für den Neubau des Karower Kreuzes.

Wegen weiterer Bauarbeiten fahren vom 03.02., ca. 22:15 Uhr durchgehend bis zum Montag, den 06.02., ca. 01:30 Uhr Busse zwischen Pankow und Buch.

Da es im Bereich des Karower Kreuzes in diesem Jahr umfangreiche Bauarbeiten gibt sowie auf der Fernbahnstrecke zwischen Buch und Bernau u.a. Brücken erneuert werden müssen, wird es in der kommenden Zeit sicherlich noch öfters SEV geben. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Fahrtantritt.

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Bauinformationen S 2

Jugendspielplatz Th.-Brugsch-Str. / Bauarbeiten haben begonnen

Die ehemalige Skateranlage in der Theodor-Brugsch-Straße liegt neben dem sogenannten Ameisenspielplatz, der 2015 nach vollständiger Umgestaltung wieder eröffnet wurde. Ab November 2016 wird nun die angrenzende Fläche für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren mit Mitteln aus dem Stadtumbau-Programm erneuert. In der Nähe wurde 2014 ein Flüchtlingsheim eröffnet. Der Bedarf an adäquaten Spielflächen auch für größere Kinder und Jugendliche ist hoch.

Die seit über drei Jahren gesperrte Fläche wurde von einem Asphalthügel beherrscht, der bereits Risse aufwies. In zwei Vor-Ort-Workshops mit Kindern und Jugendlichen wurde klar, dass die kleine Skate- und BMX-Anlage nicht wiederherstellbar ist. Stattdessen wünschten sich die Mädchen und Jungen vor allem Trampoline, eine Seilbahn und eine Kletter- oder Parcours-Anlage. Einiges davon wird nun bis zum Sommer 2017 gebaut. Die Bauarbeiten haben trotz des Winterwetters vor kurzem bereits begonnen.

Eine asphaltierte Rundstrecke für Inliner, Skater und Roller umfasst den gesamten Spielbereich. Der Rundweg hat Anschluss an den benachbarten Spielplatz sowie an die umgebenden Wege. Die Rundstrecke verläuft geschwungen über zwei kleine Hügel.

Einen großen Bereich innerhalb der Rundstrecke nimmt ein asphaltiertes Kleinspielfeld mit Toren und Streetballkorb ein. Ein Ballfangzaun grenzt das Feld zu den anderen Spielflächen nach drei Seiten hin ab. Gleich im Eingangsbereich daneben gibt es einen Treffpunkt mit Dach und Lümmelmöbel, von dem aus man die Ballspiele gut beobachten kann. Gegenüber sind zwei Trampolin geplant.

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Auf einer Sandfläche wird eine doppelte Himmelsschaukel mit einer Schaukelhöhe von über vier Metern installiert. Daneben gibt es ein anspruchsvolles Kletter- und Sportgerüst sowie weitere jugendgemäße Sitzgelegenheiten (“Lümmelbalken”). Zusätzliche Bänke und Fahrradständer vervollständigen die Ausstattung.

Neben Sand, Asphalt und Pflaster am Eingang dient Spielrasen als Untergrund. Die Randbereiche werden mit Bodendeckern und Sträuchern begrünt. Zwischen Sonnendach und Lümmelbalken wird auch innerhalb der Rundstrecke gepflanzt. Drei attraktive Schnurbäume sollen bald Schatten spenden und die Fläche zusätzlich beleben.

Quelle: Reif + Eberhard Landschaftsarchitekten, Bearbeitung: A. Stahl

Stand: November 2016

Quelle: Stadtentwicklung Berlin / Stadtumbau

Moorlinse in Buch schützen

Am 25. Januar 2017 findet die 4. ordentliche Tagung der BVV Pankow statt. Auch dieses Mal haben die Abgeordneten eine lange Tagesordnung abzuarbeiten.

Tagesordnung

Interessant für Buch ist u.a. der Tagesordnungspunkt Ö 2.10

Moorlinse in Berlin-Buch schützen.

An die
Bezirksverordnetenversammlung
Drucksache-Nr.:
VII-1053/2015

Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG

Schlussbericht
Moorlinse in Berlin- Buch schützen

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

In Erledigung des in der 35. Sitzung am 11.11.2015 angenommenen Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr.: VII-1053

“Das Bezirksamt wird ersucht, durch geeignete Maßnahmen Sorge dafür zu tragen, dass keine weiteren Beeinträchtigungen und Schädigungen des Schutzgebietes „Moorlinse“ in Berlin-Buch durch illegal parkende Kraftfahrzeuge entstehen.“

wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:

Die Bereiche Straßen- und Grünflächenamt, das Umwelt und Naturschutzamt sowie die untere Straßenverkehrsbehörde haben eine gemeinsame Besichtigung der Örtlichkeit durchgeführt und gemeinschaftlich abgestimmt, dass am Beginn des Landschaftsschutzgebietes mit entsprechender Beschilderung eindeutig auf ein Parkverbot im Bereich der Moorlinse hingewiesen wird. Nach erfolgter Aufstellung der Zeichen wird im Rahmen der personellen Möglichkeiten durch die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes entsprechend kontrolliert und gegebenenfalls geahndet.

Sören Benn
Bezirksbürgermeister

Rona Tietje
Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales

Karower Schüler des R.-Havemann-Gymnasium stellen aus

Die neue Ausstellung im Foyer des HELIOS Klinikums Berlin-Buch zeigt Arbeiten von Abiturienten des Robert-Havemann-Gymnasiums Berlin-Karow. Der Schwerpunkt des Leistungskurses Kunst liegt in den Bereichen Malerei und Fotogafie. Die hier gezeigten Motive sind zu den Themen „Bedenk:Zeit“ und „Vergänglichkeit“ innerhalb eines Monats entstanden. Sie sind bis März zu sehen.

Großes Interesse zeigten Patienten und Besucher schon beim Ausstellungsaufbau. Thomas Josiger, Direktor des Robert-Havemann-Gymnasiums Berlin-Karow, freut sich über die Möglichkeit, die Werke der Abiturienten im Bucher Klinikum auszustellen. Er sagt: „So machen die Schüler eine wichtige Erfahrung außerhalb des Schule und werden motiviert, weiter an sich und ihrem Können zu arbeiten.“

Martina Edeler, Fachbereichsleiterin Kunst, ist seit neun Jahren am Karower Gymnasium tätig. Sie hat die Ausstellung mit vorbereitet und meint: „Diese Bilder passen sehr gut in das Foyer eines Krankenhauses. Geht es doch um Werden und Vergehen, um das Besondere und die zeitliche Begrenztheit des menschlichen Lebens. Darüber nachzudenken und das zu verstehen ist für Jugendliche sehr wichtig.“

Ausstellungseröffnung

Auftakt zur Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend, 20. Januar, mit Schülern, Lehrern und der Lehrerband „Querbeat“ im HELIOS Klinikum Berlin-Buch (Foyer). Fotocredit: HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Thomas Oberländer

Franz Borgwald verstärkt seit drei Jahren das Lehrerteam. Er hat die Aufgabe genutzt, um mit den Schülern über das Medium Fotografie ins Gespräch zu kommen und sagt: „Es geht um die Dokumentation von Ereignissen, Augenblicken und Momenten, die man sich gerne in Erinnerung ruft.“

Die 17jährige Jessica Hein möchte nach dem Abitur Kunst studieren. Sie fand die gestellte Aufgabe zum Ausstellungsthema am Anfang schwierig: „Wie kann man Vergänglichkeit in der Zeit, im Alltag darstellen? Erst beim intensiven Nachdenken haben wir gemerkt, wie auch wir diese ständig erleben.“

Bei der Vernissage im Foyer war die Lehrerband „Querbeat“ mit einem musikalischen Blumenstrauß dabei.

Die Bilder sind im Foyer des HELIOS Klinikums Berlin-Buch täglich bis Anfang März zu sehen.

(Quelle: Pressemitteilung Helios-Klinikum Berlin-Buch)

Innensenator A. Geisel in Buch

Der SPD Ortsverband Karow/Buch hatte am 17. Januar in die „Feste Scheune“ auf dem Stadtgut Buch eingeladen zu einer Veranstaltung „Kriminalität in Karow/Buch – wie sicher ist unsere Nachbarschaft?“. Der gut gefüllte Saal und die rege Diskussion zeigten, wie wichtig das Gefühl der Sicherheit für die Einwohner und Einwohnerinnen von Karow und Buch ist.

Auf dem Podium hatten Platz genommen: Der Berliner Innensenator Andreas Geisel, das Mitglied des Vorstands der EWG Pankow, Herr Markus Luft und der Leiter des Abschnitts 14 der Berliner Polizei, Herr Ulf Seltier. Die Moderation übernahm Ralf Hillenberg.

Der Innensenator, Andreas Geisel, sprach über die aktuelle Sicherheitslage in Berlin. Nicht nur der Fall Amri zeigt, dass die Berliner Polizei noch besser ausgerüstet sein und die Bezahlung besser werden muss. In den nächsten Jahren wird die Polizei personell weiter verstärkt. Es gibt auch viel zu tun, den Sanierungsstau bei Polizeiwachen, der Feuerwehr und anderen Rettungskräften abzubauen. Der Innensenator ist stolz auf die Berlinerinnen und Berliner, wie sie mit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt umgeht. Sie lassen sich von Terroristen nicht vorschreiben, wie sie leben, denken und glauben sollen.

Der Innensenator hatte sich im Vorfeld der Veranstaltung über die Sicherheitslage in Buch und Karow informiert und konnte berichten, dass unsere Ortsteile im Vergleich zu anderen Berliner Randgebieten relativ sicher sind. Durch die starke Nutzung der sozialen Medien ist das subjektive Sicherheitsgefühl beeinträchtigt, die objektiven Zahlen zeigen etwas anderes.

Natürlich ist jede Straftat eine zu viel, hier muss noch viel mehr Arbeit in der Prävention geleistet werden.

Das Mitglied des Vorstandes der EWG Berlin-Pankow e.G., Herr Luft berichtete über die Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl der EWG-Mitglieder in Buch. Die EWG Pankow hat in Buch zur Zeit ca. 1300 Wohnungen. Die positive Entwicklung in Buch in den letzten Jahren hat dazu beigetragen, das man wieder gerne in Buch wohnt und die Nachfrage nach Wohnungen in Buch gestiegen ist.

Allerdings ist es erstaunlich, wenn eine Wohnung aus bestimmten Gründen, wie z.B. einem Rettungseinsatz, aufgebrochen werden müssen, dass kaum ein Mieter nachfragt, was dort passiert.

Zu dem Gefühl, dass man in Buch sicher und gerne wohnt, hat auch die gute Zusammenarbeit der vielen Bucher Akteure, wie die Albatros gGmbH oder der Bucher Bürgerverein, um nur zwei zu nennen, beigetragen.

Der Leiter des Abschnitts 14 der Berliner Polizei, Herr Seltier belegte an Zahlen, dass man in Buch und Karow sicher wohnt. Zum Polizeiabschnitt 14 gehören die Ortsteile Weißensee, Heinersdorf, die Stadtrandsiedlung Malchow, Blankenburg, Karow und Buch im Bezirk Pankow und ist damit für ca. 95.000 Einwohner zuständig. Wobei der Abend zeigte, dass es sich in Buch sicherer leben lässt als in Karow. Probleme sind vor allem die Einbrüche in Einfamilienhäusern. Hier liegt leider auch die Aufklärungsquote sehr niedrig, weil es sich bei den Tätern oft um professionelle, reisende Banden handelt. Die einmal im Monat stattfindende Präventionssprechstunde im Bucher Bürgerhaus wird selten genutzt. Nicht immer ist es nötig, sofort die 110 zu rufen. Gut angenommen wird die Internet-Wache der Berliner Polizei. Internetwache der Berliner Polizei

Eine absolute Sicherheit wird es nicht geben, auch nicht mit mehr Videoüberwachung.

In der regen Diskussion ging es u.a. darum, wie lange die Polizei zu einem Tatort in Karow oder Buch benötigt, wie die Zusammenarbeit mit der Brandenburger Polizei funktioniert. Es ging um sogenannte Gaunerzinken, ob genug Polizeistreifen in Karow und Buch fahren, welche Möglichkeit es gibt, sich an die Polizei zu wenden neben der 110. Gefragt wurde auch, ob es ein Sicherheitskonzept für die Rettungskräfte gibt, wenn die Bauarbeiten an der Wiltbergstrasse fortgesetzt werden, da es auch bei der Bahn und im Umfeld von Buch und Karow an verschiedenen Strassen Bauarbeiten geben wird.

Viele Diskussionsteilnehmer wünschen sich wieder eine ständig besetzte Polizeidienststelle.