Chefarztvortrag im Helios-Klinikum: diabetischer Fuss

Expertenvortrag zum Thema Vorbeugen, Erkennen und Behandeln eines diabetischen Fußes

Chefarztvortrag von Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, am 26. September 2017 um 18 Uhr in der Cafeteria des Helios-Klinikums Buch.

Porträt Prof. Ritter

Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

Das Klinikum ist als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert.

Der diabetische Fuß ist eine schwere Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Als Folge des jahrelang erhöhten Blutzuckers sind Blutgefäße und Nervenbahnen geschädigt. Kleine Wunden können zu großen Problemen werden, Verletzungen heilen schlechter, Komplikationen sind oft vorprogrammiert. Je länger der Diabetes besteht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen diabetischen Fuß zu entwickeln. Prof. Ritter spricht über Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung.

Der so genannte Diabetische Fuß tritt häufig bei Typ 2-Diabetikern auf, aber auch Typ 1-Diabetiker können betroffen sein. „Die Therapie des diabetischen Fußes gilt als Musterbeispiel, warum eine fachübergreifende Behandlung notwendig ist“, sagt Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch. Experten verschiedenster Fachbereiche arbeiten gemeinsam mit dem Patienten, um eine gefürchtete Folge, nämlich eine Amputation, zu vermeiden: aus der Angiologie (die das Ausmaß der Durchblutungsstörung feststellen), aus der interventionellen Radiologie (die verengte oder sogar verschlossene Gefäße ohne Operation wieder erweitern) und aus der Gefäßchirurgie (die neue Gefäße anlegen können). Spezielle Fußchirurgen aus der Orthopädie werden hinzugezogen, wenn wegen der Schwere der Krankheit eine Amputation unvermeidbar ist. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, die Amputation möglichst klein zu halten und die verbleibende Funktion des Fußes optimal zu bewahren.

„Eine wichtige Rolle hat auch der orthopädische Schuhmachermeister, der für den Erhalt der Mobilität durch individuell angepasstes Schuhwerk unverzichtbar ist“, betont Prof. Ritter. So kann neuen Wunden am Fuß vorgebeugt werden. Viele weitere Experten, z.B. spezielle Fachkräfte für die Wundversorgung und Pflege sowie Podologen, gehören außerdem zum Behandlungsteam. Die hochkomplexe Behandlung wird von Diabetologen und Hausärzten koordiniert.

Gut zu wissen: Im Helios Klinikum Berlin-Buch ist die Klinik für Angiologie als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert.

 

Helios Chefarztvortrag

Dienstag, 26. September 2017; 18:00 Uhr

 

Veranstaltungsort

Helios Klinikum Berlin-Buch; Konferenzraum Cafeteria

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

 

Eintritt frei! Ende gegen 19.30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich.

Kontakt:

Helios Klinikum Berlin-Buch Klinik für Angiologie, Fußzentrum

Prof. Dr. med. Michael Ritter; Leiter des Bereiches Diabetologie und Endokrinologie

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

Telefon: (030) 94 01-14905

E-Mail: michael.ritter@helios-gesundheit.de

Helios-Klinikum Berlin-Buch

(Quelle: Pressemitteilung des Helios-Klinikums Buch vom 20. September 2017)

 

Kunstprojekt #48h im Ludwig-Hoffmann-Quartier

 

48 h Ludwig-Hoffmann-Quartier

Das Projekt #48h begeht unter dem Gesichtspunkt „Leben mit dem Denkmal“ bewussten Stilbruch mit der Anlage. Für genau 48 Stunden ist es das Ziel die Geradlinigkeit des gepflegten Areals zu verändern um ein neues Spannungsfeld aufzutun. Der Blickwinkel soll sich bewusst verändern, um Neues zu entdecken, Neues zu schaffen. 

Im Zentrum der Gestaltung steht die Ringstraße im Quartier. Der Ring als Symbol für Einheit und Verbindung. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft des Areals und des Ortsteils d.h. die Geschichte des Areals, den Menschen, die im Quartier und im Stadtteil Buch gelebt haben und leben sowie der Zukunft des Quartiers als Teil von Buch.

#48h LHQ<< wird in der Zeit vom 15.9.2017, 16 Uhr – 17.9.2017 als öffentliche Ausstellung frei zugänglich sein.
Am 15.9., ab 16 Uhr wird es einen festlichen Auftakt zur Ausstellung geben. Ort des Festes wird rund um das Haus 24 auf dem Schulcampus des Areals sein.
Infos und Fragen: anne.kretschmar@l-h-q.de

Auch der Bucher Bürgerverein hat teilgenommen, unser Mitglied Monique Rönick hat den Beitrag wie im Bild unten mit viel Liebe gestaltet.

Wissenschaftsmuseum Campus Buch umgezogen

Vor kurzem berichtete der Campus Buch über den Umzug des Wissenschaftsmuseums. Wir freuen uns, Ihnen diesen Artikel hier zu präsentieren. Vielen Dank dem Campus Berlin-Buch dafür. Sie finden den Text hier:

BBB Management Campus Buch / News

 

Museum zur Bucher Wissenschaftsgeschichte an neuem Ort

Als das Institut für Hirnforschung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1930 auf dem Campus Buch seinen Betrieb aufnahm, war es das größte und modernste seiner Art. Mit Abteilungen für Anatomie, Histologie, Physiologie, Chemie und Pharmakologie, Psychologie, Genetik und einer Forschungsklinik wurde hier in Buch die Einheit von naturwissenschaftlich begründeter biomedizinischer Forschung und klinischer Medizin etabliert. Die Hirnforscher Oskar und Cecilie Vogt, der Genetiker Nikolai Wladimirovich Timoféef-Ressovsky gehören zu den prägenden Wissenschaftlern der Anfangszeit. Die Arbeiten von Timoféef-Ressovsky über strahleninduzierte Mutationen führten zu einer gemeinsamen Publikation mit den Physikern Max Delbrück und Karl Zimmer, die als Meilenstein der Entwicklung von der klassischen zur molekularen Genetik gilt. Über die Zeiten, zu denen auch ein dunkles Kapitel im Nationalsozialismus gehört, hat sich in Buch die molekularbiologische Forschung entwickelt, die noch heute den Schwerpunkt des Wissenschaftscampus bildet. Bis heute werden Grundlagen- und klinische Forschung auf einzigartige Weise verbunden.

Wiedereröffnung nach Umzug Die Geschichte der Wissenschaft auf dem Campus Buch von der Hirnforschung bis hin zu den nachfolgenden Akademie-Instituten für Medizin und Biologie der DDR ist in einem kleinen Museum zu erfahren, das vor allem wissenschaftliche Geräte, Textdokumente und Abbildungen präsentiert. Jüngst ist das Museum in neue Räumlichkeiten des Oskar- und Cecile-Vogt-Hauses, dem ersten Laborgebäude des Campus, gezogen. Im Rahmen des jährlichen Campusfirmenfestes am 7. September wurde das neue Domizil feierlich eröffnet.

„Wir freuen uns, die Exponate und Tafeln am neuen Ort viel großzügiger zeigen zu können“, erklärte Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, im Rahmen der ersten Führung. Das Museum zeigt neuerdings auch eine Büste von Max Delbrück, die der litauische Künstler Alfridas Pajuodis geschaffen hat. Anlässlich der Wiedereröffnung dankte Dr. Scheller ihm sowie dem Sponsor Dr. Alexej Uschmajew persönlich für das Geschenk.

Besucher können sich über Forschungsarbeiten und Wissenschaftler des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung und die Genetische Abteilung (1930 – 1945) informieren sowie über die Akademie-Institute (1947 – 1991) mit den Schwerpunkten Krebsforschung, Pharmakologie und Enzymologie sowie Biochemie und Molekularbiologie. Zu den Besonderheiten des Museums zählt der originale Arbeitsplatz von Timoféef-Ressovsky. Im so genannten genetischen Vivarium des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung finden sich unter anderem Sammlungen wissenschaftlicher Geräte und experimenteller Techniken vor allem histologischer Arbeiten, biochemischer und chemischer Arbeiten.

Zu sehen ist zum Beispiel eine histologische Laboreinheit mit Mikrotomen und Mikroskopen aus der Zeit von 1890 – 1950. Zudem werden zahlreiche optische Geräte für die chemische und biologische Analytik in den 50er und 60er Jahren gezeigt, wie z.B. ein lichtelektrisches Lange-Kolorimeter zur Messung der Konzentration von Substanzen in Farblösungen, ein Michelson-Aktinometer zur Spektralanalyse sowie diverse Polarimeter. Darüber hinaus bietet die Ausstellung auch Dokumente und Geräte zur Geschichte der Elektronenmikroskopie, ein Elektronenmikroskop von 1966 gehört zu den wichtigen Exponaten.

Das Museum ist künftig im Rahmen von Gruppenführungen und im Rahmen der regelmäßigen Campusführungen zu besichtigen.

Museumsbesuch:

Gruppenführungen ab 6 Personen nach Anmeldung

Einzelpersonen können im Rahmen der monatlichen Campus-Führung einen Einblick ins Museum erhalten.

Kontakt: Campus-Öffentlichkeitsarbeit Annett Krause Tel. 030 / 9489 2920

E-Mail: a.krause@bbb-berlin.de

Download (PDF, 679KB)

BBB Management GmbH / Campus Berlin-Buch

Berlin-Buch

12. 09. Arbeitseinsatz im Schlosspark Buch

Schlossparkeingang Alt-Buch

Der restaurierte Parkeingang in Alt-Buch

Am Dienstag, dem 12. September führt der Bucher Bürgerverein seinen monatlichen, freiwilligen Arbeitseinsatz im Bucher Schlosspark durch. Fleißige Helfer sind immer willkommen. Von 10:00 bis ca. 12:30 Uhr sollen die Wege und Beete gepflegt werden, Unkraut vernichtet werden und ähnliches.

Treffpunkt: 10:00 Uhr Parkeingang Alt-Buch / Rosenbeet

Wikipedia / Schlosspark Buch

NSG “Schlosspark Buch und angrenzende Waldfläche

Aktionstag schöneres Berlin / Tag des Ehrenamtes

Der stadtweite “Aktionstag für ein schönes Berlin” im September 2016 war ein großer Erfolg. Viele Initiativen haben gezeigt, welch vielfältiges bürgerschaftliches Engagement es in Berlin gibt und wie viele Menschen sich für eine lebenswerte Stadt, einen gepflegten Kiez, gute Nachbarschaft und soziale Projekte engagieren.

Auch 2017 wird es wieder einen Aktionstag geben – der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seinem Mitgliedsorganisationen und der Tagesspiegel rufen auf, sich am Freitag, dem 8. September, und Sonnabend, dem 9. September, für soziale Einrichtungen und ein gepflegtes Stadtbild einzusetzen: Ein Tag für meine Stadt! Alle Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, sich an dieser stadtweiten Demonstration des guten Bürgersinns und freiwilligen Engagements zu beteiligen. Damit die engagierten Berliner, von denen viele seit Jahren mit großem Einsatz in unterschiedlichsten Initiativen und sozialen Einrichtungen helfen, an diesen beiden Aktionstagen unübersehbar sind.

Der Berliner Freiwilligentag am 8. und 9. September 2017 möchte hinter dieses Engagement noch einmal ein Ausrufezeichen setzen und gibt gemeinnützigen Organisationen die Chance, neue Formen des Engagements zu präsentieren, Lust aufs Ehrenamt zu machen und zu zeigen, wie vielfältig das Engagement in Berlin ist.

Berlinerinnen und Berliner sind herzlich eingeladen, bei einer Mitmach-Aktion zu erfahren, wie viel Freude es macht, sich für den guten Zweck zu engagieren. Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, sich mit bunten, kreativen und praktischen Angeboten zu beteiligen.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin möchte gemeinsam mit seinen Partnern mit dem Berliner Freiwilligentag einen Beitrag leisten, um freiwilliges Engagement und Ehrenamt weiterhin im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten.

Aktionstag für ein schönes Berlin

08. September 10:00 – 14:00 Uhr

Anlässlich des Berliner Freiwilligentags möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich über ehrenamtliches Engagement rund um unsere Projekte zu informieren.

Wann: Freitag, 08. September 2017 von 10:00 – 14:00 Uhr Wo: Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Buch im Bucher Bürgerhaus Raum 1.19 und 1.20 Um 10:00 und um 12:00 Uhr wird es jeweils eine kurze Einführung über Aktuelles der Projekte geben. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Team der Albatros gGmbH

Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Strasse 8 – 10, 13125 Berlin-Buch

09. September 08:30 – 16:30 Uhr

Für den allod-Lauf und das Kiezfest werden Helfer gesucht

Der allod-Lauf ist der Abschluss der IWO-Berlin (Inklusions Woche-Berlin). Neben dem Lauf werden ein Bühnenprogramm und ein Kiezfest angeboten. Wir benötigen Helfer für den Auf-und Abbau, die Betreuung der VP, sowie der Stände und inklusiven Bewegungsparcours. Diese Mitmach-Aktion der Karower Dachse findet am Samstag, den 9.9.2017 in der Zeit von 8:30 bis 16:30 Uhr statt.

ST Karower Dachse; Hofzeichendamm/Ecke Bucherchaussee; 13125 Berlin-Karow

08. September 15:30 – 18:00 Uhr

Ehrenamt am Rand

Nach 20 jähriger Arbeit blicken wir nicht nur zurück sondern auch in die Zukunft. Wir laden Interessierte ein, die sich ehrenamtlich engagieren wollen und natürlich auch unsere Ehrenamtlichen aus dem Turm.

Ab 15.30 Uhr stehen unsere Türen für Information, Austausch zum Engagement offen. Herzlich willkommen – wir freuen uns auf Sie.

Albatros gGmbH Stadtteilzentrum im Turm; Busonistrasse 136, 13125 Berlin-Karow

09. September 10:00 – 15:00 Uhr

Das Sportabzeichen ist die offizielle Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Alle können das Deutsche Sportabzeichen erwerben, auch wenn Sie kein Mitglied unseres Sportvereins sind.

Prüfungszeitraum ist das Kalenderjahr. Maßgeblich ist die Altersklasse, die im Kalenderjahr erreicht wird. Die vollständig ausgefüllte und bestätigte Prüfkarte ist beim Landessportbund zur Beurkundung einzureichen. Gerne übernehmen wir das für Sie. Weitere Informationen zu den Hintergründen und Details der Reform, den Normen für jede Altersklasse und weiteren Aspekten finden sie im Internet unter: www.deutsches-sportabzeichen.de Dies ist eine Mitmach-Aktion der Karower Dachse, sie findet am samstag, den 9.9.2017 in der Zeit von 10-15 Uhr statt.

Karower Dachse e.V. Achillesstrasse 57 13125 Berlin-Karow

Chefarzt-Vortrag im Helios-Klinikum Buch

Neues vom Krebskongress – moderne Therapien bei Prostata- und Harnblasenkrebs

 

  • Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch lädt am 29. August 2017 um 18:00 Uhr zum Chefarztvortrag.
  • Prof. Dr. med. Mark Schrader, Chefarzt Urologie, berichtet Wissenswertes vom wichtigsten internationalen Krebskongress zu Harnblasen- und Prostatakrebs.
  • Zum ASCO-Kongress in Chicago (USA) treffen sich jedes Jahr die namhaftesten Mediziner und Krebsforscher.

 Das Treffen der renommierten „American Society of Clinical Oncology“ (ASCO) gilt als der wichtigste Krebskongress des Jahres. Prof. Dr. Mark Schrader, Bucher Chefarzt für Urologie, war vor Ort und berichtet über aktuelle Studien und Therapien bei Prostata- und Harnblasentumoren. Vor allem bei der medikamentösen Therapie gibt es viel- versprechende Neuigkeiten.

Etwa 25.000 Spezialisten aus aller Welt treffen sich jedes Jahr in Chicago, um sich über den Kampf gegen Krebs auszutauschen. Prof. Schrader, Chefarzt der Urologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch: „Die neuen Therapie- und Medikamentenansätze interessieren mich natürlich besonders. Mehrere Studien von internationalen Forschern zeigten, dass die Kombination von verschiedenen Wirkstoffen für Patienten gerade mit fortgeschrittenem Prostatakrebs Erfolg versprechend ist.“

Vor allem zwei internationale mehrjährige Studien, „Stampede“ und „Lattitude“ genannt, sorgten für Aufsehen. Mehr als 3000 erkrankte Männer nahmen daran teil. Ergebnis: Die Kombination von Hormontherapie und einem bestimmten Medikament sorgte bei der Mehrheit der Teilnehmer für mehr Lebensqualität, gleichzeitig kam es seltener zu Nebenwirkungen.

Bei Prostatakrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse des Mannes. Jedes Jahr erkranken fast 64.000 Männer, damit ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern und deren dritthäufigste Krebstodesursache. Als Risikofaktoren gelten vor allem fortgeschrittenes Alter, genetische Veranlagung und Ernährung.

Auch für Patienten mit Harnblasentumoren gibt es neue Erkenntnisse zu Diagnosen und Behandlungsmethoden, die ihren Weg in den Klinikalltag finden werden.

Der Chefarztvortrag bietet Informationen zu aktuellen Studien und modernen Therapien. Im Anschluss beantwortet Prof. Schrader gerne Fragen der Teilnehmer.

HELIOS Chefarztvortrag

Dienstag, 29. August 2017

Beginn 18 Uhr

 

Veranstaltungsort

HELIOS Klinikum Berlin-Buch; Konferenzraum Cafeteria

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

 

Eintritt frei – Ende gegen 19.30 Uhr

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Chefarzt-Vortragsreihe

Forschung in Schulen und Schülerlabore

„Lab2Venture“ geht in Berlin in die dritte Runde. Das Gläserne Labor ist dabei

Das praxisorientierte Bildungsprogramm Lab2Venture ist im Juli in Berlin erneut gestartet. Es unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, naturwissenschaftliche, wirtschaftliche und unternehmerische Kompetenzen zu erlangen. An dem einjährigen Vorhaben beteiligen sich das Gläserne Labor, das NatLab der Freien Universität Berlin und das Schülerforschungszentrum Berlin e.V. Gefördert wird das Programm vom Berliner helfen e.V., einer Initiative der Berliner Morgenpost.

Im Rahmen von Lab2Venture arbeiten Schulen, Schülerlabore und Partner aus der Wirtschaft oder Forschung gemeinsam an einem „realen“ Projekt. Den Auftrag dafür vergeben Wirtschafts- oder Forschungspartner. Gearbeitet und geforscht wird in der Schule und in Schülerlaboren.
Das Gläserne Labor beteiligt sich mit drei Projekten: „Ein Team des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums wird anschauliches und vermarktungsfähiges Unterrichtsmaterial zum Thema „CRISPR/Cas“ erarbeiten, einem neuen Verfahren, um DNA-Bausteine im Erbgut präzise zu verändern.“, so Claudia Jacob, Teamleiterin im Gläsernen Labor.

Die Firma Lipidomix ist Auftraggeber für ein Team von Zehntklässlern des Robert-Havemann-Gymnasiums. Sie sollen einen geeigneten Protein-Nachweis für ein neues Photometer bestimmen und ein Standardprotokoll für den Ablauf des Nachweises unter GMP-Bedingungen erstellen.

„Beim dritten Projekt arbeiten wir mit der Bucher Montessori-Schule zusammen. Die Jugendlichen werden sich mit der Forschung des Max-Delbrück-Centrums beschäftigen und diese künstlerisch interpretieren. Die entstehenden Werke wollen wir ausstellen“, so Claudia Jacob. „Im Team zu Lösungen zu kommen, Verantwortung zu übernehmen, Fristen einzuhalten – all diese Kompetenzen sind wichtig für unternehmerisches Denken und Handeln. Vielleicht können wir sogar Impulse für eine berufliche Orientierung geben.“

(Quelle: News / Campus Buch)

Deutsche Diabetes Gesellschaft ehrt Klinikum Buch

Renommierte Zertifizierung für HELIOS Klinikum Berlin-Buch

·         Bucher Klinikum erneut von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ausgezeichnet.

·         Damit eine von nur drei Kliniken in ganz Deutschland, die insgesamt drei Zertifizierungen erhalten hat.

·         Das besondere Engagement von Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie, wird mit den Auszeichnungen der DDG gewürdigt.

Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zusätzlich zu den bisher bestehenden Zertifikaten auch als stationäre Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes zertifiziert worden. Damit wird die besondere Expertise des ärztlichen und pflegerischen Teams anerkannt.

In Deutschland sind über 6 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Unterschieden wird dabei in Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, steigt in Deutschland rasant. Diese Erkrankung führt unbehandelt zu ernsten Folgeerkrankungen. Ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße, es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputation oder Erblindung kommen.

Porträt Prof. Ritter

Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter Diabetologie und Endokrinologie, Klinik für Angiologie: „Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen aber erfolgreich vermeiden.“

Am HELIOS Klinikum Berlin-Buch werden Diabetes-Patienten optimal betreut. Das Konzept in Buch ist die Installation der Diabetologie nicht als isolierte stationäre Abteilung, sondern als „Serviceabteilung“ für alle Bereiche. Dieses Konzept ist in Deutschland bisher einmalig und wurde jetzt ausdrücklich von der DDG gewürdigt. Sie berücksichtigt den Umstand, dass im Klinikum mittlerweile auf manchen Stationen bis zu 50% der Patienten von Diabetes betroffen sind und eine nicht optimale Behandlung Komplikationen und verlängerte Heilungsraten bedeutet.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Einführung einer wöchentlich stattfindenden Schulung für stationäre und ambulante Patienten, außerdem die Dokumentation und Entwicklung der diabetologischen Kenntnisse auf allen Stationen des Klinikums.

Mit dem am 1. August 2017 verliehenen Zertifikat verfügt das HELIOS Klinikum Berlin-Buch nun über drei Auszeichnungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft: Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG, Fußzentrum der DDG und „für Diabetiker geeignetes Krankenhaus“. Damit ist das Klinikum Berlin-Buch eines von nur drei Zentren in Deutschland, das drei Zertifizierungen der DDG vorweisen kann. Prof. Ritter: „Wir sind sehr stolz. Damit wird das tolle Engagement der ärztlichen und pflegerischen Teams gewürdigt.“

(Quelle: PM Helios-Klinikum Berlin-Buch)

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Diabetologie

Freiwilliger Arbeitseinsatz im Bucher Schlosspark

Schlossparkeingang Alt-Buch

Der restaurierte Parkeingang in Alt-Buch

Der Bucher Bürgerverein führt am kommenden Dienstag, dem 22. August 2017 in der Zeit von 10:00 bis ca. 12:30 Uhr seinen monatlichen, freiwilligen Arbeitseinsatz im Schlosspark Buch durch. Wir freuen uns auf viele, freiwillige Helfer.

Treffpunkt: Parkeingang Alt-Buch / Rosenbeet

Gartendenkmal Bucher Schlosspark

111. Geburtstag Max Delbrück – Benefizkonzert und Festvortrag

Das Max-Delbrück-Centrum lädt am 4. September 2017 auf den Campus Berlin-Buch ein
Am 4. September 1906 wurde der Biophysiker Max Delbrück in Berlin geboren. Hier hat er gelebt und geforscht – bis zu seiner Übersiedlung in die USA im Jahr 1938. Auf dem Campus Berlin-Buch legte der junge Wissenschaftler zusammen mit dem russischen Forscher Nikolai Timofeeff-Ressovsky und dem Physiker Karl-Günther Zimmer die theoretischen Grundlagen für die Molekulargenetik. Delbrücks Lebenswerk, das er in den USA vollendete, war die Mitbegründung dieses Fachs. Für seine maßgeblichen Experimente wurde er 1969 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Heute trägt das international renommierte Zentrum für Molekulare Medizin auf dem Campus Berlin-Buch seinen Namen.
Max Delbrück 1960 in den USA
Am 4. September 2017, dem 111. Geburtstag seines Namenspatrons, laden das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und sein Freundeskreis zu einem Benefizkonzert ein. Im Kommunikationszentrum des MDC spielt das Kammerensemble Berlin unter dem Dirigenten Antoine Rebstein Werke von Tschaikowski, Mozart und Grieg. Sie begleiten die herausragenden jungen Solistinnen Elisabeth Kogan (Cello) und Tabea Antonia Streicher (Klavier).
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Das Konzert im MDC beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen. Sie unterstützen den Wiederaufbau des Turms der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch und die Arbeit des Freundeskreises des MDC.
 
Festvortrag erinnert an Max Delbrück und Nikolai Timofeeff-Ressovsky und die Zeit von 1935 bis 1945
Welche wissenschaftlichen Spuren haben Max Delbrück und Nikolai Timofeeff-Ressovsky auf dem Campus Berlin-Buch und in der Wissenschaft hinterlassen? Die Jahre 1935 bis 1945 waren von Rassismus, Verfolgung und Krieg, aber auch von naturwissenschaftlichem Aufbruch geprägt. Seinen Festvortrag (in englischer Sprache) widmet Professor Nikolaus Rajewsky, Koordinator des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie am MDC, dieser Dekade und der fruchtbaren Zusammenarbeit von Max Delbrück und insbesondere Nikolai Timofeeff-Ressovsky in Buch. Der russische Genetiker Timofeeff-Ressovsky arbeitete von 1925 bis 1945 am damaligen Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung auf dem Campus Berlin-Buch. Als Wissenschaftler und Mensch musste er schwer unter den Repressionen der politischen Systeme leiden. Heute erinnern an ihn auf dem Campus ein nach ihm benanntes Laborgebäude und eine Gedenktafel.