Monthly Archives: September 2017

Kunstprojekt #48h im Ludwig-Hoffmann-Quartier

 

48 h Ludwig-Hoffmann-Quartier

Das Projekt #48h begeht unter dem Gesichtspunkt „Leben mit dem Denkmal“ bewussten Stilbruch mit der Anlage. Für genau 48 Stunden ist es das Ziel die Geradlinigkeit des gepflegten Areals zu verändern um ein neues Spannungsfeld aufzutun. Der Blickwinkel soll sich bewusst verändern, um Neues zu entdecken, Neues zu schaffen. 

Im Zentrum der Gestaltung steht die Ringstraße im Quartier. Der Ring als Symbol für Einheit und Verbindung. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft des Areals und des Ortsteils d.h. die Geschichte des Areals, den Menschen, die im Quartier und im Stadtteil Buch gelebt haben und leben sowie der Zukunft des Quartiers als Teil von Buch.

#48h LHQ<< wird in der Zeit vom 15.9.2017, 16 Uhr – 17.9.2017 als öffentliche Ausstellung frei zugänglich sein.
Am 15.9., ab 16 Uhr wird es einen festlichen Auftakt zur Ausstellung geben. Ort des Festes wird rund um das Haus 24 auf dem Schulcampus des Areals sein.
Infos und Fragen: anne.kretschmar@l-h-q.de

Auch der Bucher Bürgerverein hat teilgenommen, unser Mitglied Monique Rönick hat den Beitrag wie im Bild unten mit viel Liebe gestaltet.

Wissenschaftsmuseum Campus Buch umgezogen

Vor kurzem berichtete der Campus Buch über den Umzug des Wissenschaftsmuseums. Wir freuen uns, Ihnen diesen Artikel hier zu präsentieren. Vielen Dank dem Campus Berlin-Buch dafür. Sie finden den Text hier:

BBB Management Campus Buch / News

 

Museum zur Bucher Wissenschaftsgeschichte an neuem Ort

Als das Institut für Hirnforschung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1930 auf dem Campus Buch seinen Betrieb aufnahm, war es das größte und modernste seiner Art. Mit Abteilungen für Anatomie, Histologie, Physiologie, Chemie und Pharmakologie, Psychologie, Genetik und einer Forschungsklinik wurde hier in Buch die Einheit von naturwissenschaftlich begründeter biomedizinischer Forschung und klinischer Medizin etabliert. Die Hirnforscher Oskar und Cecilie Vogt, der Genetiker Nikolai Wladimirovich Timoféef-Ressovsky gehören zu den prägenden Wissenschaftlern der Anfangszeit. Die Arbeiten von Timoféef-Ressovsky über strahleninduzierte Mutationen führten zu einer gemeinsamen Publikation mit den Physikern Max Delbrück und Karl Zimmer, die als Meilenstein der Entwicklung von der klassischen zur molekularen Genetik gilt. Über die Zeiten, zu denen auch ein dunkles Kapitel im Nationalsozialismus gehört, hat sich in Buch die molekularbiologische Forschung entwickelt, die noch heute den Schwerpunkt des Wissenschaftscampus bildet. Bis heute werden Grundlagen- und klinische Forschung auf einzigartige Weise verbunden.

Wiedereröffnung nach Umzug Die Geschichte der Wissenschaft auf dem Campus Buch von der Hirnforschung bis hin zu den nachfolgenden Akademie-Instituten für Medizin und Biologie der DDR ist in einem kleinen Museum zu erfahren, das vor allem wissenschaftliche Geräte, Textdokumente und Abbildungen präsentiert. Jüngst ist das Museum in neue Räumlichkeiten des Oskar- und Cecile-Vogt-Hauses, dem ersten Laborgebäude des Campus, gezogen. Im Rahmen des jährlichen Campusfirmenfestes am 7. September wurde das neue Domizil feierlich eröffnet.

„Wir freuen uns, die Exponate und Tafeln am neuen Ort viel großzügiger zeigen zu können“, erklärte Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, im Rahmen der ersten Führung. Das Museum zeigt neuerdings auch eine Büste von Max Delbrück, die der litauische Künstler Alfridas Pajuodis geschaffen hat. Anlässlich der Wiedereröffnung dankte Dr. Scheller ihm sowie dem Sponsor Dr. Alexej Uschmajew persönlich für das Geschenk.

Besucher können sich über Forschungsarbeiten und Wissenschaftler des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung und die Genetische Abteilung (1930 – 1945) informieren sowie über die Akademie-Institute (1947 – 1991) mit den Schwerpunkten Krebsforschung, Pharmakologie und Enzymologie sowie Biochemie und Molekularbiologie. Zu den Besonderheiten des Museums zählt der originale Arbeitsplatz von Timoféef-Ressovsky. Im so genannten genetischen Vivarium des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung finden sich unter anderem Sammlungen wissenschaftlicher Geräte und experimenteller Techniken vor allem histologischer Arbeiten, biochemischer und chemischer Arbeiten.

Zu sehen ist zum Beispiel eine histologische Laboreinheit mit Mikrotomen und Mikroskopen aus der Zeit von 1890 – 1950. Zudem werden zahlreiche optische Geräte für die chemische und biologische Analytik in den 50er und 60er Jahren gezeigt, wie z.B. ein lichtelektrisches Lange-Kolorimeter zur Messung der Konzentration von Substanzen in Farblösungen, ein Michelson-Aktinometer zur Spektralanalyse sowie diverse Polarimeter. Darüber hinaus bietet die Ausstellung auch Dokumente und Geräte zur Geschichte der Elektronenmikroskopie, ein Elektronenmikroskop von 1966 gehört zu den wichtigen Exponaten.

Das Museum ist künftig im Rahmen von Gruppenführungen und im Rahmen der regelmäßigen Campusführungen zu besichtigen.

Museumsbesuch:

Gruppenführungen ab 6 Personen nach Anmeldung

Einzelpersonen können im Rahmen der monatlichen Campus-Führung einen Einblick ins Museum erhalten.

Kontakt: Campus-Öffentlichkeitsarbeit Annett Krause Tel. 030 / 9489 2920

E-Mail: a.krause@bbb-berlin.de

Download (PDF, 679KB)

BBB Management GmbH / Campus Berlin-Buch

Berlin-Buch

12. 09. Arbeitseinsatz im Schlosspark Buch

Schlossparkeingang Alt-Buch

Der restaurierte Parkeingang in Alt-Buch

Am Dienstag, dem 12. September führt der Bucher Bürgerverein seinen monatlichen, freiwilligen Arbeitseinsatz im Bucher Schlosspark durch. Fleißige Helfer sind immer willkommen. Von 10:00 bis ca. 12:30 Uhr sollen die Wege und Beete gepflegt werden, Unkraut vernichtet werden und ähnliches.

Treffpunkt: 10:00 Uhr Parkeingang Alt-Buch / Rosenbeet

Wikipedia / Schlosspark Buch

NSG “Schlosspark Buch und angrenzende Waldfläche