Lebendiges Wohnquartier

Auch das letzte Bucher Bürgerforum war informativ und gut besucht. Zu Gast war Andreas Dahlke, Geschäftsführer der LHQ Objektgesellschaft mbH & Co. KG.

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Er informierte über die bereits abgeschlossenen Arbeiten und die zukünftigen Bauvorhaben im Ludwig-Hoffmann-Quartier. Die vorgeführten Fotos haben sehr anschaulich gezeigt, was Herr Dahlke mit seinem Team sowie den beteiligten Firma in den letzten Jahren erreicht haben. Er sprach auch über die noch anstehenden Vorhaben. Wenn alles fertig ist, soll es im Quartier rund 800 Wohnungen geben. Die komplette technische Infrastruktur wurde erneuert. Für die Architekten war es eine Herausforderung, die unter Denkmal stehenden Gebäude innen so umzubauen, das dort jetzt gewohnt werden kann. Die Größe der Wohnungen gehen von 38 bis zu 125 qm. In den geplanten Neubauten sind auch vom Senat geförderte Wohnungen vorgesehen, so dass auch Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen eine Chance haben, Bewohner des Ludwig-Hoffmann-Quartiers zu werden. Ab nächstes Jahr gibt es im Quartier in einem Haus ServiceWohnen für Seniorinnen und Senioren. Im ehemaligen Haus 44 wird es Wohnungen für Senioren geben, aber auch Gemeinschaftsräume und eine professionelle Betreuung. Ab dem 01. September 2017 werden Gewerberäume unterschiedlicher Größe im Haus 20, dem ehemaligen Kulturhaus, angeboten.

Bei allen Arbeiten mussten die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Da der gesamte Komplex auch ein Gartendenkmal ist, musste hier ebenfalls vieles berücksichtigt werden. Einige Besucher des Bürgerforums freuten sich, das die Brunnen und einige Figuren, wie z.B. die Skulptur „Frau mit Kind“ wieder an ihren früheren Plätzen stehen. Viele Bucherinnen und Bucher haben auf dem Gelände jahrelang gearbeitet. Der Verein Kultur im Quartier lädt am 17. Dezember von 15:00 – 22:00 Uhr zum 2. Adventsbasar vor und im Haus 34. Wie dieses Gebäude, die ehemalige Franz-Volhard-Klinik, später genutzt werden soll, ist noch nicht entschieden.

Das Ludwig-Hoffmann-Quartier ist ein wichtiger Bildungsstandort für Buch. Hier konnten die Evangelische Grundschule Buch und die Montessori-Schule Häuser belegen und werden auch gut angenommen. Wenn der geplante 3. Kindergarten auf dem Areal fertig gestellt ist, gibt es auf dem Areal ca. 300 Kita-Plätze. Für diese Schulen wird eine Sporthalle errichtet, die auch von Bucher Sportvereinen genutzt werden kann. Außerdem zieht hier eine Sauna ein. Der Vertrag mit einer Tanzschule ist bereits geschlossen, so dass diese in ein Gebäude auf dem Areal einziehen kann. Kindeswohl Berlin e.V. nutzt bereits ein Haus im Quartier und bekommt in absehbarer Zeit ein zweites Haus.

Die Bewohner des Quartiers, die Gäste des Bürgerforums waren, haben sich positiv über das Sicherheitskonzept geäußert.

Ein Problem ist noch nicht zu 100 Prozent gelöst. Der PKW-Verkehr sollte von der Konzeption her so gering wie möglich gehalten werden und ein Durchgangsverkehr verhindert werden. Es gibt PKW-Parkplätze, die angemietet werden können. Bürger und Bürgerinnen berichteten, dass Bewohner des Quartieres im Pölnitzweg und Röbellweg parken. Die Bewohner wünschen sich ein Cafe oder eine andere Möglichkeit, sich zu treffen.

Herr Dahlke berichtete, das die Umgestaltung des Städtischen Klinikums Buch, dem ehemaligen ÖB I, eine große Herausforderung war und ist. Ludwig Hoffmann, der Architekt der gesamten Anlage wäre sicherlich sehr zufrieden, wie das Ludwig-Hoffmann-Quartier heute aussieht und wie es sich entwickelt.

 

 

Posted on 26. November 2016, in aktuelles vom Verein, Stadtumbau. Bookmark the permalink. Leave a Comment.

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