Rückblick: MINT400

Warum Mathe einfach unverzichtbar ist

Keine medizinische Grundlagenforschung ohne Mathematik oder Chemie: Dass Interdisziplinarität in der heutigen Wissenschaft eine wichtige Rolle spielt, konnten 350 Schülerinnen und Schüler sowie 50 Lehrkräfte aus ganz Deutschland beim Forum MINT400 erfahren.

Wozu soll Mathematik im „richtigen“ Leben gut sein? Diese Frage bekommt Daniela Schneider, Lehrerin am Dientzenhofer-Gymnasium in Bamberg, während des Unterrichts öfter zu hören. Nach dem MINT400-Eröffnungsvortrag von MDC-Forscherin Professor Jana Wolf hat sie eine neue Antwort darauf: Mithilfe mathematischer Modelle lassen sich auch komplexe Signalkaskaden zellulärer Proteine darstellen. Und das ist ein wichtiger Baustein in der aktuellen Krebsforschung – für die Mathematik einfach unverzichtbar ist.

Die Schülerinnen und Schüler, die am 22. und 23. Februar ans MDC gekommen waren, dürften genau wissen, dass eine exzellente Qualifikation in den MINT-Fächern wie Mathematik oder Chemie hilfreich sein kann. MINT400 ist eine Veranstaltung des nationalen Schulnetzwerks MINT-EC, und die knapp 300 Schulen, die darin zusammengeschlossen sind, legen besonderen Wert auf eine naturwissenschaftliche Förderung. Bei der Veranstaltung, die MINT-EC gemeinsam mit dem MDC veranstaltete, erfuhren die Schülerinnen und Schüler nun mehr darüber, wie dieses Wissen sinnvoll eingesetzt werden kann.

Signalwege in Tumoren mathematisch modellieren

So wie in der aktuellen Krebsforschung, aus der Jana Wolf berichtete. Die Leiterin der MDC-Arbeitsgruppe „Mathematische Modellierung zellulärer Prozesse“ erklärte in ihrem Vortrag, warum mathematische Modelle so hilfreich sind. Die Zellen von Tumoren weisen bis zu 100 Mutationen auf, die alle Prozesse in einer Zelle – zum Beispiel Stoffwechsel, Genexpression oder Zellteilung – beeinflussen können.

MINT 400 – Impressionen vom Bildungsmarkt

Die meisten dieser Prozesse interagieren auf zahlreichen Signalwegen. „Diese Signalwege sind hoch nichtlinear, und um sie beschreiben und analysieren zu können, benötigen wir komplexe mathematische Modelle. So können wir identifizieren, an welcher Stelle genau ein bestimmter Signalweg in der Tumorzelle gestört ist“, berichtete Wolf. Dort könnte man dann mithilfe von Inhibitoren gezielt eingreifen. Zum Ende ihres Vortrags warf die Forscherin einen Blick in die Zukunft: „Wir wollen Menschen mit personalisierten Therapien helfen – damit könnte Krebs viel wirkungsvoller behandelt werden als mit der herkömmlichen Chemotherapie, bei der alle Zellen des Körpers geschädigt werden.“

Wie funktioniert eine Gen-Schere?

Bei MINT400 ging es auch um praktische Dinge wie Ausbildung und Karriere. Die Schülerinnen und Schüler hatten nach dem Eröffnungsvortrag Gelegenheit, sich auf dem Bildungsmarkt mit 28 Ausstellern, darunter Unternehmen und Universitäten, zu informieren. Input aus der aktuellen Forschung und Anwendung gab es anschließend in mehreren Fachvorträgen. MDC-Wissenschaftler Tristan Wirtz referierte über CRISPR/Cas9. Weit mehr als 100 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte wollten wissen, wie die „Gen-Schere“ funktioniert und was man damit machen kann. Tristan Wirtz arbeitet als PhD-Student in der Arbeitsgruppe von Klaus Rajewsky und nutzt die CRISPR/Cas9-Technologie täglich im Labor. Der junge Biologe interessiert sich besonders für Perforin, ein Protein, für das bei einer seltenen Bluterkrankung (FHL) ein Gendefekt vorliegt. Er schleust mittels CRISPR/Cas9 die fehlende Gensequenz an der richtigen Stelle in die DNA einer kranken Zelle ein. Der Plan: Perforin soll wieder seine ihm zugeteilte Aufgabe erledigen, nämlich den Zelltod einleiten. „Diese Bluterkrankung ist zwar selten, bietet uns aber die Gelegenheit, CRISPR/Cas9 punktgenau einzusetzen. Wir erhoffen uns daraus Erkenntnisse, die eines Tages auch dazu beitragen können, andere Krankheiten zu heilen“, sagte Tristan Wirtz.

Pressemitteilung des MDC

MINT-EC

SEV auf der S2 zwischen Buch und Bernau

Linien: S2

vom 02.03. (Fr), ca. 22:00 Uhr durchgehend bis 05.03. (Mo), ca. 01:30 Uhr
  kein S-Bahnverkehr zwischen Buch und Bernau, als Ersatz fahren Busse

Detailinformationen

Grund: Arbeiten am Personentunnel in Röntgental

Einschränkung:

  • kein S-Bahnverkehr zwischen Buch und Bernau

Weiterfahrt / Umfahrung:

  •  Buch <> Bernau Ersatzverkehr mit Bussen

 

Betroffener Zugverkehr:

S2 fährt Blankenfelde <> Buch

  • 10-Minutentakt: Lichtenrade <> Buch
  • Bitte nutzen Sie zwischen Gesundbrunnen <> Lichtenberg <> Bernau auch die RE3, RB24 oder RE66.

Weitere Details:

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Sanierung und Rekonstruktion in Buch

Trotz der frostigen Temperaturen geht es in Buch weiter, wenn auch gebremst. Wir möchten Sie kurz mit einigen Fotos über den Stand einzelner Bucher Bauprojekte informieren.

Wiltbergstrasse

Bürgersteig Wiltbergstrasse

 

Die ersten Teile des Bürgersteiges sind bereits gepflastert.

Im Hintergrund die Kreuzung Wiltbergstrasse/Lindenberger Weg/Karower Chaussee

 

 

 

 

Kreuzung Wiltbergstrasse/Alt-Buch/W.-Friedrich-Str.

 

 

Für die Kreuzung Wiltbergstrasse/Walter-Friedrich-Strasse/Alt-Buch braucht man noch etwas Phantasie

 

 

 

 

Schlosspark Buch

denkmalgerechte Sanierung von Teilen des Bucher Schlossparks

Ein großer Teil unseres Schlossparkes ist zur Zeit wegen größerer Umbauarbeiten gesperrt.

 

Schlosspark Buch

Schlosspark Buch; im Hintergrund unsere Kirche

Groscurthstrasse

Hier saniert die WBG Wilhelmsruh e.G. eines ihrer nächsten Häuser.

Sanierungsmassnahmen

Bauschild WBG Wilhelmsruh

WBG Wilhelmsruh/Groscurthstrasse

 

 

 

 

 

 

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

Pressemitteilung des MDC Nr. 3 / 19. Februar 2018 / Berlin
Wie Forschung unsere Zukunft prägt, erfahren am 22. und 23. Februar 2018 rund 350 Schülerinnen und Schüler und 50 Lehrkräfte auf der MINT400 – Das Hauptstadtforum. Dann findet in Berlin das größte Netzwerktreffen von MINT-EC in Kooperation mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin statt.
Wer die Nachrichten verfolgt, kommt an Begriffen wie Kryptowährung oder der für Laien nicht weniger kryptischen Abkürzung CRISPR-Cas9 kaum vorbei. Was es damit auf sich hat, können 350 Schülerinnen und Schüler und 50 Fachlehrkräfte von MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland am 22. und 23. Februar in Berlin diskutieren. Auf der MINT400 – Das Hauptstadtforum von MINT-EC können sie nicht nur über Bundesländergrenzen hinweg netzwerken und sich auf dem Bildungsmarkt über Studien- und Ausbildungsgänge informieren. Es gibt auch Keynotes zu Themen wie “Wie Blockchain und Cryptocurrencies Deine Welt verändern werden” oder “Mathematik in der Krebsforschung”, wissenschaftliche Fachvorträge zur Genomchirurgie sowie Tagesworkshops an über 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in und um Berlin. Ihren Abschluss findet die MINT400 in der Abendveranstaltung. Dann werden die Preisträger im Internationalen Chemiewettbewerb (RACI) geehrt und die besten Beiträge im MINT-EC SchoolSlam mit British Council gekürt.
Das diesjährige Hauptstadtforum mit dem Titel “Life Science: Forschen für eine lebenswerte Zukunft” veranstalten MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin gemeinsam.

Info-Veranstaltung zum Spielplatz Hörstenweg 79 A

Info-Veranstaltung am 15. Februar 2018 zur Neugestaltung Spielplatz am Hörstenweg 79 A 
(Pressemitteilung des Bezirksamtes Pankow vom 12.02.2018)

Zu einer Informationsveranstaltung über die Neugestaltung des Grundstücks am Hörstenweg 79A in Berlin-Buch als Kinderspielplatz lädt das Bezirksamt Pankow Interessierte am Donnerstag, dem 15. Februar 2018 um 17:00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet in der katholischen Kirchengemeinde Mater Dolorosa im Röbellweg 59/61 statt.

Das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro, die G + P Planungs- und Beratungsgesellschaft, stellt zunächst die Ergebnisse eines Schülerworkshops, erste Anregungen und Skizzen der Anwohnerinnen und Anwohner anlässlich des Kiezfestes 2017 sowie den aktuellen Stand der Planung vor. Die formulierten Wünsche und Anregungen sollen dann gemeinsam diskutiert und mit den Rahmenbedingungen abgeglichen werden. Ansprechpartner sind: Herr Benno Hopp, Straßen- und Grünflächenamt Pankow, Tel.: 030 – 90295 8559, benno.hopp@ba-pankow.berlin.de und Holger Plaasche, G+P Planungs- und Beratungsgesellschaft, Tel.: 030 – 5353510, info@gp-landschaft.com.

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Rückblick auf 10 Jahre Förderverein Kirchturm

Schlosskirche Buch

Schlosskirche Buch

10 Jahre Förderverein Kirchturm Buch

Festgottesdienst am 17.01.2018 Warum wollen wir den Turm der barocken Schlosskirche wieder aufbauen? Kirchtürme sind Zeichen, Zeichen, die in den Himmel weisen. Sie sollen die Erde mit dem Himmel verbinden. Mit dem „Himmel“? Was heißt das? Das heißt mit einer besseren Welt ohne Haß, Krieg und Terror, einer Welt, in der Gerechtigkeit, Frieden und Liebe herrschen, ein Ort der Gottesnähe. Reiner Kunze dichtete: „Damit die Erde hafte am Himmel, schlugen die Menschen Kirchtürme in sie.“ Kirchtürme sind Zeichen der meisten Christlichen Kirchen. Darüber hinaus sind sie identitätsstiftende Zeichen für einen Ort und deren Bewohner. Und so unterstützen auch Bucher Bürger, die nicht der Kirche angehören, das Bucher Kirchturmprojekt. Dies ist auch ein interkonfessionelles Vorhaben, das, in guter Bucher Tradition, die Katholische Gemeinde mit der Evangelischen Gemeinde verbindet. Weil der Bucher Ort ein Wahrzeichen braucht und die Kirche ihren Turm, gründeten 10 Bucher Bürger vor 10 Jahren den „Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch e.V.“, kurz „Förderverein Kirchturm Buch e.V.“ Heute gehören dem Verein 217 Mitglieder an. Seine Aufgabe war und ist es, die Evangelische Schlosskirchengemeinde beim Wiederaufbau des Turmaufsatzes durch Öffentlichkeitsarbeit und Spendensammlung, durch Beratung bei der Planung und Realisierung zu unterstützen.

Was konnte der Verein in 10 Jahren erreichen?
•Es konnten, bisher ohne öffentliche Förderung, über 530.000 EUR für das Projekt gesammelt werden, davon ca. 67.000 EUR von der Gemeinde.

•Mit einem Teil der Mittel war es bisher möglich,die Grundlagen- und Voruntersuchungen, die Vorplanungen sowie die Projektwerbung zu finanzieren.

•Die Grundlagen- und Voruntersuchungen wurden in denJahren 2009 bis 2012 von dem Architekten Dr. André Deschan und dem Tragwerkplaner Dipl.-Ing. Thomas Hannusch in Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin ausgeführt. Sie bestanden unter anderem in umfangreichen bauphysikalischen Untersuchungen, die sich mit Bodenuntersuchungen, Angrabungen des Fundamentes, Kernbohrungen der Vierungspfeiler und Anbringen von Rissmonitoren auf die Standfestigkeit des kriegsgeschädigten Bauwerkes bezogen. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass der Wiederaufbau des Turmaufsatzes technisch möglich und mit vertretbarem Aufwand ausführbar ist.

•Die sich anschließende Vorplanung sowie die Entwurfs- und Genehmigungsplanung wurden 2012/13 vom Architekturbüro Bernd Redlich, Potsdam, und dem Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Dierks, Babilon und Voigt, Berlin, ausgeführt. Dazu gehörten u.a. auch umfangreiche bauhistorische Forschungen.

•Der Bauantrag wurde im Mai 2013 gestellt und im Januar 2014 bewilligt. Nach der Erteilung der Baugenehmigung haben wir uns verstärkt in der Projektwerbung bei privaten Spendern, Stiftungen und der öffentlichen Hand eingesetzt. Dennoch fehlen für die vollständige Reparatur des Schlosskirchenturmes ca. 2 Mio. EUR.

•Der finanzielle Gesamtaufwand des Projektes von ca. 2,5 Mio. EUR wird letztlich nur durch öffentliche Förderung und/ oder privates Mäzenatentum aufzubringen sein.

•Als Zeichen unseres Wiederaufbauwillens war 2016 die temporäre Aufstellung der Turmspitze mit Laterne, Haube und Krönung (auch Turmzier genannt) im Kirchhof neben der Kirche beschlossen worden und für 2017 geplant. Dieser als Baubeginn zu wertende Akt hätte allerdings öffentliche Förderung, auf die wir immer noch hoffen, erschwert bzw. verhindert. Deshalb wurde die bisher verfolgte temporäre Aufstellung der Turmlaterne vorerst zurückgestellt. Wir haben in einem offenen Brief am 01.09.2017 darauf hingewiesen.

•Im Mai 2016 konnte die Gemeinde in Lauchhammer zwei Bronzeglocken gießen lassen, die bereits für die Aufhängung im Turmaufsatz vorgesehen sind und zu deren Erwerb der Förderverein beitragen konnte. Sie wurden vorübergehend im provisorischen externen Glockenstuhl montiert und am 18.09.2016 zum 280. Kirchweihjubiläum der Schlosskirche im Erntedankgottesdienst geweiht.

•Am 31.10.2017 wurde im Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum das vom Architekturbüro Redlich entworfene und von dem Kunstschmied Wilfried Schwuchow in Angermünde gefertigte Modell der Turmzier übergeben. Die Laterne ist mit einem Schlitz versehen, der die Aufnahme von Spenden erlaubt.

•Wir hoffen sehr, Glocken und Turmzier bald auf dem Turmaufsatz anbringen zu können.

•Durch zahlreiche Veranstaltungen (zuletzt mehr als 12 Benefizveranstaltungen pro Jahr) und Publikationen wurden das Bewusstsein und die Unterstützung für das Turmbauprojekt immer wacher.

Stadtbildprägende Gebäude tragen zu einer unverwechselbaren Identität des Ortes bei.

Wir wollen Buch sein Gesicht wiedergeben. Buch braucht sein Wahrzeichen, die Schlosskirche ihren Turm! Bitte helfen Sie uns durch Mitgliedschaft im Förderverein und Zuwendungen, eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schlagen und den Ortsteil prägenden historischen Mittel-punkt Buchs, die Schlosskirche, in alter Schönheit wiederherzustellen. Wir sind es vorangegangenen und nachfolgenden Generationen schuldig! Unseren Mitgliedern und Unterstützern, den Freunden und Förderern der Bucher Schlosskirche danken wir sehr herzlich für ihr bisheriges treues Mitwirken an diesem wichtigen Wiederaufbauwerk. Die Gesamtkosten des Wiederaufbaues werden durch Spenden von Einzelpersonen, privaten Stiftungen und Unternehmen nicht aufzubringen sein. Trotz intensiver Bemühungen konnten wir bisher weder politische Entscheidungsträger noch kunstbegeisterte Mäzene für die Förderung dieses wichtigen und schönen Projektes gewinnen. Wir wünschen uns noch mehr kulturwissenschaftliche Beratung und kulturpolitische Unterstützung. Dennoch werden wir den Mut nicht sinken lassen, unsere Aktivitäten steigern und die Hoffnung auf die Realisierung nicht aufgeben.

Förderverein Kirchturm

Förderverein Kirchturm

(Quelle: Gemeindeblatt der ev. Schlosskirchengemeinde Buch )

Wikipedia/Schlosskirche Buch

Neues von der DB-Baustelle Karower Kreuz

SEV in den Sommerferien

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DB Projekt Karower Kreuz

Aktuelles von Bucher Baustellen

Trotz Winter geht es in Buch voran. Wir informieren Sie kurzüber einige Baustellen in Buch.

Der Campuseingang am Lindenberger Weg 80 wird neu gestaltet. MDC und Berliner Institut für Gesundheitsforschung bauen am Lindenberger Weg ein neues Forschungsgebäude für Ärzte, Forscher und Patienten. Das Käthe-Beutler-Haus ist bezugsfertig ab 2020.

Käthe-Beutler-Haus

Campuseingang Lindenberger Weg 80

Campus Buch Lindenberger Weg 80

Die Kinder haben von ihrer neuen Helios-Kita “Sonne, Mond und Sterne” längst Besitz genommen. Den Architekten ist eine gelungene Verbindung von im Vordergrund stehenden, denkmalgeschützten Haus mit einem Neubau gelungen.

Helios-Kita

Trotz Winter gehen die Arbeiten auch an unserer Wiltbergstrasse weiter. Hier sehen Sie die für Buch sehr wichtige Kreuzung Alt-Buch/Wiltbergstrasse/Walter-Friedrichstrasse.

Baustelle Wiltbergstrass

Mit Freude haben wir gesehen, dass die ersten Arbeiten in unserem Bucher Schlosspark begonnen haben. Durch die Stürme im Spätherbst des vorigen Jahres haben sich die Arbeiten im Schlosspark verzögert. Der Bucher Bürgerverein wird auch in diesem Jahr freiwillige Arbeitseinsätze durchführen in Abstimmung mit dem Bezirksamt.

Schlosspark BuchWir würden Ihnen natürlich auch gerne Bilder zeigen von der Baustelle des Bucher Bildungs- und Integrationszentrums, von der Sanierung der ehemaligen Kita in der Friedrich-Richter-Strasse (neben der Musikschule) oder der Sanierung des Schulgebäudes der Hufeland-Schule in der Walter-Friedrich-Strasse (ehemals Gauss-Gymnasium). Aber damit müssen wir warten, bis es losgeht.

Ihr Bucher Bürgerverein

Neue Ausstellung #Bleibistan

Ausstellung #Bleibistan

Gleich zu Beginn des neuen Jahres möchte ich Sie/Euch auf eine Ausstellung aufmerksam machen, welche die Gemeinschaftsunterkunft Wolfgang-Heinz-Straße in Kooperation mit Newsgroup Afghanistan und Gangway Pankow initiiert hat. 

In Pankow leben zur Zeit ca. 3.000 Geflüchtete in 13 Unterkünften. Zwei dieser Unterkünfte stehen in Buch und beherbergen zusammen fast 1000 Flüchtlinge. Die meisten wissen nicht, wie lange sie in Deutschland bleiben können und welche Zukunft sie erwartet. 

Wie lange müssen wir in Ungewissheit leben?
Warum werden Familien getrennt?
Wann ist Krieg schlimm genug?
Warum dürfen wir nicht arbeiten? 

Eine Gruppe junger Geflüchteter aus Afghanistan hat sich kreativ mit der Unsicherheit, den vielen offenen Fragen, und den oft fehlerhaft übersetzten Befragungen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen ihres Asylverfahrens auseinandergesetzt. Entstanden ist #Bleibistan, eine mobile Ausstellung, in der Textfragmente aus negativen Asylbescheiden visuell aufbereitet werden. In klassischen Studio-Fotografien und poetischen Collagen im Bannerformat werden die Absurditäten und Unmenschlichkeiten, sowie die oft haarsträubenden Fehler der Bürokratie sichtbar gemacht. 

Im unmittelbaren Umfeld der Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge in Buch ist diese Ausstellung nun zwei Wochen lang in der blauen Infobox der Howoge zu sehen und ermöglicht Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Besucherinnen und Besuchern Einblick in die Realität der jungen Menschen zu nehmen. 

Newsgroup Afghanistan ist ein Berliner Medienkollektiv in dem junge Menschen aus der afghanischen Diaspora seit August 2016 zusammen Fotografie, Video, Journalismus und Theater machen.  

Da ein Mitglied dieser Gruppe Bewohner unserer Unterkunft ist, zeigt diese Ausstellung auch die persönliche Situation der Geflüchteten vor Ort und wir wünschen uns, dass möglichst viele Bucherinnen und Bucher die Möglichkeit nutzen und die Ausstellung besuchen. Zur Vernissage diesen Freitag werden die Mitglieder von Newsgroup Afghanistan anwesend sein. 

Wann? Freitag, 05.01. 2018; 16:00 – 19:00 Uhr (Vernissage) bis Freitag, 19.01.2018,
Wo? In der „Blauen Box“ am Dreieck Alt Buch/Wiltbergstraße/Karower Straße, 13125 Berlin-Buch
Öffnungszeiten täglich 16-19 Uhr (außer 13./14.01.)
Der Eintritt ist frei.

Herzlich Willkommen 2018

Herzlich Willkommen im Jahr 2018!

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen einen guten Start in das Neue Jahr, viel Erfolg, aber vor allem Gesundheit.

 

Sie wissen sicher alle, dass Berlin-Buch ein Zukunftsort ist. Jedenfalls hat der Berliner Senat das beschlossen. Bis zum Jahr 2030 sind es aber nur noch 12 Jahre.

„Buch ist 2030 ein Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung eines Wirtschafts-, Forschungs- und Wohnstandortes von überregionaler Bedeutung und prägt den Berliner Norden als Standort für Wohnen und Arbeiten. Die Umnutzung der einst als Klinik genutzten Flächen nördlich der Wiltbergstraße bietet in alten und neuen Gebäuden Raum für Wohnen, Kultur, Bildung und Begegnung. Davon profitiert der gesamte Stadtteil. Es ist ein Stadtteil mit eigener und erlebbarer Identität und ein gefragter, attraktiver Wohnort.“

(Quelle: Zukunftsort Buch )

Da gibt es noch viel zu tun. Die Arbeiten an einer der wichtigsten Strassen in Buch, der Wiltbergstrasse, gehen voran, obwohl die Bauarbeiter einige Überraschungen erlebten. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll dann zügig der 3. Bauabschnitt unserer Schlossparkpassagen entstehen. Und laut Einzelhandelskonzept des Bezirksamtes Pankow soll demnächst eine „Fußgängermeile“ vom S-Bahnhof bis zum Bucher Bildungs- und Integrationszentrums auf der Brunnengalerie an der Ecke Wiltbergstrasse/Karower Chaussee entstehen. Aber dort gibt es noch nicht einmal ein Fundament. Können Sie sich erinnern, wie auf den Bürgerforen oder Planungskonferenzen über das ISEK Buch (Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept) diskutiert wurde. Eine zentrale Forderung war das Bucher Bildungs- und Integrationszentrum. Gerade die Betreuung und Integration der geflüchteten Menschen wird auch in diesem Jahr für Buch eine der größten Herausforderungen. Voraussichtlich wird 2018 die neue Flüchtlingsunterkunft im Lindenberger Weg bezogen werden. An dieser Stelle möchte sich der Bucher Bürgerverein bei allen bedanken, die durch ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten mitgeholfen haben, dass Buch sich weiterentwickelt. Die vielen ehrenamtlichen Helfer wünschen sich aber mehr Anerkennung und in einigen Bereichen mehr Unterstützung durch Politiker und Behörden.

Seit einiger Zeit wird auch über Standorte von Wohnungsneubau in Buch diskutiert. Si im Wohngebiet Buch IV gegenüber der Sporthalle in der Ernst-Busch-Strasse, im Gebiet an der Strasse am Sandhaus oder die Flächen der ehemaligen Regierungskrankenhäuser an der Hobrechtsfelder Chaussee. Und dem Waldhaus täte ein wagemutiger Investor gut, der dieses wunderschöne architektonische Haus aus dem Dornröschenschlaf holt. Der Bucher Bürgerverein hofft, dass die Bucherinnen und Bucher informiert werden, bevor die Bagger anrollen.

Auf dem Campus Buch drehen sich wieder mal die Baukräne. Der Eingangsbereich am Lindenberger Weg wird neugestaltet, hier entsteht das Käthe-Beutler-Haus. Die Flächen für Neubauten auf dem Campus werden immer weniger. Vielleicht findet sich doch noch eine Firma, die auf der ehemaligen Brunnengalerie investiert. Die weitere Entwicklung des Campus ist für die weitere Entwicklung von Buch von größter Bedeutung. Doch wann gibt es den seit Jahren diskutierten direkten Fahrradweg zwischen dem S-Bahnhof und dem Campus auf der Trasse der ehemaligen Industriebahn? Campus Berlin-Buch

Der  Panke-Platz wird in diesem Jahr weitergestaltet werden, ein Familiensportfest und eine Scool Out-Party zum Abschluss des Schuljehres sind bereits geplant.

Die Bauarbeiten am Karower Kreuz gestalten sich schwieriger als gedacht. Auch 2018 wird es auf unserer S 2 Schienenersatzverkehr geben. Gerade im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, aber auch im Tourismus muss es eine stärkere Zusammenarbeit mit Panketal und dem Naturpark Barnim geben. Berlin-Buch könnte sich zu einem Tor zum Naturpark entwickeln, aber zurzeit kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mal zum Gut Hobrechtsfelde .

Der Förderverein zum denkmalgerechten Wiederaufbau des Turmes der Bucher Schlosskircher feiert in diesem Jahr im Januar sein zehnjähriges Bestehen. Der Bucher Bürgerverein wird auch 2018 den Förderverein aktiv unterstützen. Und wir würden uns freuen, wenn die Bauarbeiten in unserem Bucher Schlosspark beginnen.

Sie sehen, es gibt noch viel zu tun. Informieren Sie sich in unserer Lokalzeitung “Bucher Bote” oder auf den Bucher Internetseiten www.berlin-buch.com, www.wir-fuer-buch.de, Bildungsverbund Buch oder besuchen Sie die geplanten Bucher Bürgerforen.

Der Bucher Bürgerverein lädt Sie herzlich ein, an der Entwicklung von Buch aktiv mitzuarbeiten, damit aus der Vision Zukunftsort Buch 2030 Realität wird.