Senatorin Scheeres im Helios-Klinikum/Kinderschutzambulanz

Am 19. August informierte sich Berlins Familiensenatorin Sandra Scheeres beim Team der Kinderschutzambulanz im HELIOS Klinikum Berlin-Buch über erste Erfahrungen. Das Bucher Klinikum ist Teil des Berliner Netzwerkes „Kinderschutz“. Um Berlins Kinder besser vor Gewalt zu schützen, hat der Senat vor knapp einem halben Jahr an fünf Standorten Kinderschutzambulanzen eingerichtet. Aufgabe ist es, Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdungen nachzugehen und Betroffenen zu helfen.

Scheeres_Besuchv.l.: Dr. Sebastian Heumüller, Dr. med. Beate Bartels, Dr. med. Antje Hoffmann, Sandra Scheeres, Eliane Schultheiß und Dr. med. Barbara Korinth im Bereich der Bucher Kinderschutzambulanz.;

Foto:HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Thomas Oberländer

 

Dr. med. Antje Hoffmann, Leiterin der Kinderschutzambulanz, und Kinderschutzkoordinatorin Eliane Schultheiß (beide HELIOS Klinikum Berlin-Buch) sind sich mit Familiensenatorin Sandra Scheeres einig: Kinderschutz geht alle an. Nachdem vor einigen Jahren engagierte Ärzte und Kinderkrankenschwestern eine Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz im Klinikum gründeten, zwei Kinderschutzbeauftragte ihre Arbeit aufnahmen und Mitarbeiter im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen regelmäßig geschult werden, konnte die Etablierung einer Kinderschutzambulanz im HELIOS Klinikum Berlin-Buch das Netzwerk verstärken.

„Die Kinderschutzambulanz ergänzt optimal die Aktivitäten unserer Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz, die Arbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Kinderklinik mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum, der Psychosomatik sowie die der Kinderrettungsstelle“, sagt Dr. Sebastian Heumüller, Klinikgeschäftsführer im HELIOS Klinikum Berlin-Buch. „Viele unserer Ärzte und Krankenschwestern engagieren sich seit Jahren, um dem Kinderschutz mehr Aufmerksamkeit zu geben.“

Dr. Hoffmann berichtet im Gespräch mit der Senatorin Scheeres, dass die Mitarbeiter des Hauses, die direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, durch den Erfahrungsaustausch auch mit anderen Kinderschutz-Einrichtungen viel aufmerksamer geworden sind. Sowohl mit den sichtbaren als auch oft unsichtbaren Hinweisen auf die Gefährdung des Kindeswohls können sie professioneller umgehen, den Kindern und Jugendlichen sowie betroffenen Familien helfen. „Insbesondere bei psychosomatischen Beschwerden oder auch akuten Verletzungen ist oft nicht auf den ersten Blick klar, woran oder warum der kleine Patient wirklich leidet“, betont Dr. med. Barbara Korinth, seit vielen Jahren leitende Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und sagt weiter: „Unser Ziel ist es vor allem, den Kindern zu helfen und sie zu schützen.“

(Quelle: Pressemitteilung des Helios-Klinikums Berlin-Buch)

Posted on 23. August 2016, in Buch und Umgebung. Bookmark the permalink. Leave a Comment.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.