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Chefarztvortrag im Helios-Klinikum: diabetischer Fuss

Expertenvortrag zum Thema Vorbeugen, Erkennen und Behandeln eines diabetischen Fußes

Chefarztvortrag von Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, am 26. September 2017 um 18 Uhr in der Cafeteria des Helios-Klinikums Buch.

Porträt Prof. Ritter

Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

Das Klinikum ist als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert.

Der diabetische Fuß ist eine schwere Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Als Folge des jahrelang erhöhten Blutzuckers sind Blutgefäße und Nervenbahnen geschädigt. Kleine Wunden können zu großen Problemen werden, Verletzungen heilen schlechter, Komplikationen sind oft vorprogrammiert. Je länger der Diabetes besteht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen diabetischen Fuß zu entwickeln. Prof. Ritter spricht über Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung.

Der so genannte Diabetische Fuß tritt häufig bei Typ 2-Diabetikern auf, aber auch Typ 1-Diabetiker können betroffen sein. „Die Therapie des diabetischen Fußes gilt als Musterbeispiel, warum eine fachübergreifende Behandlung notwendig ist“, sagt Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch. Experten verschiedenster Fachbereiche arbeiten gemeinsam mit dem Patienten, um eine gefürchtete Folge, nämlich eine Amputation, zu vermeiden: aus der Angiologie (die das Ausmaß der Durchblutungsstörung feststellen), aus der interventionellen Radiologie (die verengte oder sogar verschlossene Gefäße ohne Operation wieder erweitern) und aus der Gefäßchirurgie (die neue Gefäße anlegen können). Spezielle Fußchirurgen aus der Orthopädie werden hinzugezogen, wenn wegen der Schwere der Krankheit eine Amputation unvermeidbar ist. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, die Amputation möglichst klein zu halten und die verbleibende Funktion des Fußes optimal zu bewahren.

„Eine wichtige Rolle hat auch der orthopädische Schuhmachermeister, der für den Erhalt der Mobilität durch individuell angepasstes Schuhwerk unverzichtbar ist“, betont Prof. Ritter. So kann neuen Wunden am Fuß vorgebeugt werden. Viele weitere Experten, z.B. spezielle Fachkräfte für die Wundversorgung und Pflege sowie Podologen, gehören außerdem zum Behandlungsteam. Die hochkomplexe Behandlung wird von Diabetologen und Hausärzten koordiniert.

Gut zu wissen: Im Helios Klinikum Berlin-Buch ist die Klinik für Angiologie als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert.

 

Helios Chefarztvortrag

Dienstag, 26. September 2017; 18:00 Uhr

 

Veranstaltungsort

Helios Klinikum Berlin-Buch; Konferenzraum Cafeteria

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

 

Eintritt frei! Ende gegen 19.30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich.

Kontakt:

Helios Klinikum Berlin-Buch Klinik für Angiologie, Fußzentrum

Prof. Dr. med. Michael Ritter; Leiter des Bereiches Diabetologie und Endokrinologie

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

Telefon: (030) 94 01-14905

E-Mail: michael.ritter@helios-gesundheit.de

Helios-Klinikum Berlin-Buch

(Quelle: Pressemitteilung des Helios-Klinikums Buch vom 20. September 2017)

 

Chefarzt-Vortrag im Helios-Klinikum Buch

Neues vom Krebskongress – moderne Therapien bei Prostata- und Harnblasenkrebs

 

  • Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch lädt am 29. August 2017 um 18:00 Uhr zum Chefarztvortrag.
  • Prof. Dr. med. Mark Schrader, Chefarzt Urologie, berichtet Wissenswertes vom wichtigsten internationalen Krebskongress zu Harnblasen- und Prostatakrebs.
  • Zum ASCO-Kongress in Chicago (USA) treffen sich jedes Jahr die namhaftesten Mediziner und Krebsforscher.

 Das Treffen der renommierten „American Society of Clinical Oncology“ (ASCO) gilt als der wichtigste Krebskongress des Jahres. Prof. Dr. Mark Schrader, Bucher Chefarzt für Urologie, war vor Ort und berichtet über aktuelle Studien und Therapien bei Prostata- und Harnblasentumoren. Vor allem bei der medikamentösen Therapie gibt es viel- versprechende Neuigkeiten.

Etwa 25.000 Spezialisten aus aller Welt treffen sich jedes Jahr in Chicago, um sich über den Kampf gegen Krebs auszutauschen. Prof. Schrader, Chefarzt der Urologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch: „Die neuen Therapie- und Medikamentenansätze interessieren mich natürlich besonders. Mehrere Studien von internationalen Forschern zeigten, dass die Kombination von verschiedenen Wirkstoffen für Patienten gerade mit fortgeschrittenem Prostatakrebs Erfolg versprechend ist.“

Vor allem zwei internationale mehrjährige Studien, „Stampede“ und „Lattitude“ genannt, sorgten für Aufsehen. Mehr als 3000 erkrankte Männer nahmen daran teil. Ergebnis: Die Kombination von Hormontherapie und einem bestimmten Medikament sorgte bei der Mehrheit der Teilnehmer für mehr Lebensqualität, gleichzeitig kam es seltener zu Nebenwirkungen.

Bei Prostatakrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse des Mannes. Jedes Jahr erkranken fast 64.000 Männer, damit ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern und deren dritthäufigste Krebstodesursache. Als Risikofaktoren gelten vor allem fortgeschrittenes Alter, genetische Veranlagung und Ernährung.

Auch für Patienten mit Harnblasentumoren gibt es neue Erkenntnisse zu Diagnosen und Behandlungsmethoden, die ihren Weg in den Klinikalltag finden werden.

Der Chefarztvortrag bietet Informationen zu aktuellen Studien und modernen Therapien. Im Anschluss beantwortet Prof. Schrader gerne Fragen der Teilnehmer.

HELIOS Chefarztvortrag

Dienstag, 29. August 2017

Beginn 18 Uhr

 

Veranstaltungsort

HELIOS Klinikum Berlin-Buch; Konferenzraum Cafeteria

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

 

Eintritt frei – Ende gegen 19.30 Uhr

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Chefarzt-Vortragsreihe