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Expertenvortrag: Brustrekonstruktion

Expertenvortrag im Oktober: Möglichkeiten der modernen Brustrekonstruktion

 

Am 24. Oktober 2017, um 18 Uhr, referiert Dr. med. Stephan Frantzen im Helios Klinikum Berlin-Buch zum Thema Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Expertenvortrag anlässlich des internationalen Brustkrebsmonats im Oktober

Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Diagnose und die Folgen sind für Betroffene oft sehr belastend. 70 Prozent der Frauen können heute bereits brusterhaltend therapiert werden. Aber bei 30 Prozent der Patientinnen reicht diese Therapieoption oftmals nicht mehr aus und die Brust muss entfernt werden.

Vielen Brustkrebspatientinnen fällt die Rückkehr in den Alltag nach einer operativen Therapie schwer – oft wegen der Zerstörung der Ästhetik der Brust und des individuell gestörten Selbstbildes. Bei vielen Betroffenen weisen die Brüste auch nach brusterhaltenden Operationen Größenunterschiede auf, insbesondere infolge größerer Tumoren.

Porträt Dr. Frantzen

Dr. med. Stephan Frantzen

In der modernen Medizin wird ein enger Zusammenhang zwischen seelischem Wohlbefinden und körperlicher Gesundheit gesehen. Gerade in der Krebstherapie geht man davon aus, dass eine starke Psyche positiven Einfluss auf die Bewältigung der Krankheit hat. Die Plastische und Ästhetische Chirurgie kann dabei unterstützend wirken und insbesondere Brustkrebspatientinnen helfen.

Auf drei Verfahren der modernen Brustrekonstruktion und die jeweiligen Vor- und Nachteile wird Dr. med. Stephan Frantzen, Leiter des Fachbereichs Plastische und Ästhetische Chirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch, in seinem Vortrag speziell eingehen:  Die Implantatrekonstruktion (Silikon-Implantate), die Eigengewebsrekonstruktion (Transplantation von Gewebe des eigenen Körpers) und die Eigenfetttransplantation (Einspritzen von körpereigenen Fettzellen).

„Es hängt maßgeblich von den körperlichen Gegebenheiten der Patientin ab, welches Verfahren bei ihr ideale Ergebnisse erzielen wird“, sagt Dr. med. Stephan Frantzen. „Ein Vorteil der Eigengewebs-rekonstruktion ist das natürliche und dauerhafte kosmetische Ergebnis. Spätere Korrekturen sind selten notwendig. Die Operation ist sicherlich aufwändiger als das Einsetzen eines Implantates, aber das Ergebnis überzeugt die Betroffenen“, berichtet der Medizinexperte über seine langjährigen Erfahrungen.

Eine plastisch-rekonstruktive Operation kann auch Männern mit angeborenen Fehlbildungen oder Frauen mit Genmutationen und einer deshalb vorgenommenen vorsorglichen Brustentfernung helfen.

Dr. Frantzen steht nach seinem Expertenvortrag gerne für Fragen zur Verfügung.

 

Termin:

Dienstag, 24. Oktober 2017, um 18:00 Uhr, Konferenzraum der Cafeteria. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Kontakt:

Helios Klinikum Berlin-Buch

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Leiter: Dr. med. Stephan Frantzen

Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin-Buch

Telefon: (030) 94 01-12450

E-Mail: stephan.frantzen@helios-kliniken.de

Helios-Klinikum Berlin-Buch